UmFAIRteilen!

von Mister Manta

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel prügelt ganz Europa unter ihr Spardiktat. Die armen, armen Spanier, Griechen und seit neuestem auch Zyprioten müssen unter dem neoliberalen Sparimperialismus aus Deutschland leiden. Glaubt man den Medien, grassiert bei unseren europäischen Nachbarn die nackte Armut. Doch neue Zahlen – ganz ohne Hitlerbärtchen – zeichnen ein anderes Bild von der Verteilung der Vermögen in Europa. [weiter...]


Mütter-Politik statt Opfer-Abo

ein Gastbeitrag von Birgit Kelle

Während die Vorbereitungen für den nächsten Equal Pay Day im März sicherlich schon auf Hochtouren laufen, überrascht das Kölner Institut der Wirtschaft mit der Zahl 2. Nur noch zwei Prozent Lohnunterschied machen die Wirtschaftsexperten aus zwischen Männern und Frauen, wenn man es mal realistisch berechnet und nicht wie üblich die dreifache Mutter in Teilzeit gegen die 70-Stunden-Woche des Managers im Dax-Unternehmen gegenrechnet. [weiter...]


Die „Lösung“ der europäischen Krise

ein Gastbeitrag von Frank Augustin

Die sogenannte Krise ist längst zu Europas Normalzustand geworden. Umso erstaunlicher ist es, wie hartnäckig sich die Vorstellung von einer „Lösung“ der Krise hält. Von einer „Lösung“ wird heute, so scheint es, immer dann gesprochen, wenn eine Bewältigung der Probleme so wahrscheinlich ist, wie vom Blitz getroffen zu werden. [weiter...]


Frauenquote? Mütterquote?

von Maria Dorno

„Haben Sie vor, Kinder zu bekommen?“ Die Frage, die Männern gar nicht gestellt wird, führt in einem Personal- oder Bewerbungsgespräch bei vielen Frauen zu einer Gewissensfrage, bei der falschen Antwort vielleicht sogar zu einem erheblichen Nachteil im Konkurrenzkampf um den Job – wenn auch nicht offiziell. Wie kann dem abgeholfen werden? Kann eine Frauenquote hier das richtige Instrument sein? Und: Muss dem überhaupt abgeholfen werden? [weiter...]


Der Freund der klaren Worte

von Robert Klausewitz

Das Wort „streitbar“ ist in den Nekrologen auf Prof. Dr. Norbert Walter ein essentieller Bestandteil. Doch eigentlich tat er lediglich das, wofür er bezahlt wurde: die ökonomische Sichtweise auf die Dinge zu präsentieren. Ehrlich. Unverblümt. Und doch charmant. [weiter...]