Ein posthumes Interview mit Kim Jong-il

TM: Herr Kim, wir freuen uns, dass Sie diesem zweiten Interview zugestimmt haben. Seit unserem ersten Gespräch ist bereits mehr als ein Jahr vergangen.

Kim: Haben Sie vielen Dank. Auch ich freue mich, Sie wiederzusehen. Aber bitte, sagen Sie Genosse Kim zu mir – „Herr“ klingt doch ein Ideechen zu bourgeois. Schließlich bin ich trotz eigenem finanziellen Reichtum im Grunde meines Herzens immer ein unbeirrbarer Kommunist geblieben. [weiter...]


Die „Lösung“ der europäischen Krise

ein Gastbeitrag von Frank Augustin

Die sogenannte Krise ist längst zu Europas Normalzustand geworden. Umso erstaunlicher ist es, wie hartnäckig sich die Vorstellung von einer „Lösung“ der Krise hält. Von einer „Lösung“ wird heute, so scheint es, immer dann gesprochen, wenn eine Bewältigung der Probleme so wahrscheinlich ist, wie vom Blitz getroffen zu werden. [weiter...]


Lieber Leser.

von Max Heine

Wieder richte ich an Dich Worte zum Jahreswechsel. Nicht solche aber, die voller Rührseligkeit oder Aufgebrachtheit noch einmal an das ausklingende Jahr erinnern. Auch nicht solche, die darauf eingehen, wie wir zu dem Erlebten in diesem Jahr standen – wir haben dieser Dinge so viele Worte gewidmet, sodass ich hier nicht erneut darauf zu sprechen kommen muss. Und schließlich weißt Du ja am besten, lieber Leser, was wir geschrieben haben, der du unsere Texte in diesem Jahr stets so interessiert gelesen hast. [weiter...]


Schachfigur und Schachspieler

von Max Heine

Getan ist der erste Zug noch nicht, doch ist das Feld nun insoweit bereitet worden, als dass das Spiel jederzeit beginnen könnte. Jede Farbe hat jetzt ihren König! Der Sonderparteitag der SPD hat heute Peer Steinbrück zu ihrem Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im nächsten Jahr bestimmt. Mit einem Ergebnis, das eines Königs würdig war. Nun ist es an seiner Farbe, das Spiel zu eröffnen und an ihm, dem typisch sozialdemokratischen König. [weiter...]


Rakete, ungeliebt

von Kurt Terrier

Seit dem Megabestsellergedicht „Was gesagt werden muss“ ist Günter Grass der gefragteste Politanalyst in Deutschland. Theatrum Mundi liegt exklusiv ein erster Gedichtentwurf des Meisters der Prosagedichteschreibung vor, der endlich Klarheit im Hinblick auf palästinensische und israelische Raketen, aber auch Raketen im Allgemeinen schafft. [weiter...]